Informationsveranstaltung U-Bahn Abschnitt U1/8 am 20.2.2012 im „Haus der Begegnung“

Was die Bürger am meisten interessiert hat, wurde leider nicht beantwortet (die Wiener Linien konnten nicht und der Herr Bezirksvorsteherin Stellvertreter wollte oder konnte nicht):

1. Wo wird die Endstation der U1 im Süden sein ? und
2. Werden genügend Parkplätze während und nach den Bauarbeiten zur Verfügung stehen ?

Seltsam war schon die Einleitung der Informationsveranstaltung: Ein paar Tage vor der Ankündigung wurde der Antrag einer Bürgerversammlung zum Thema “U1 Verlängerung Richtung Süden” in der Bezirksvertretung noch von Rot-Grün im Bezirksparlament abgelehnt („es gibt nichts Neues zu berichten“). Kurz darauf setzen die Wiener Linien diese Infomationsveranstaltung an.

Seltsam auch die Argumentation, dass Bezirksvorsteherin Stellvertreter Kaindl von den Medien mehrfach misinterpretiert wurde. Etwas, was er aber (trotzdem Ihm das bereits mehrfach gesagt wurde) Anderen nicht zugestehen will.

Zu den eigentlichen Themen

Bei den immer wieder in unterschiedlicher Formulierungen gestellten Frage nach der zukünftigen Endstation kamen folgende Antworten (zwar nicht in Zusammenhang mit den Fragen, aber immerhin Antworten …):

1. Die Endstation wird nicht die Station „Alaudagasse“ bzw. „Stockholmer Platz“ sein.

2. Die neuen Stationen werden erst gemeinsam mit der neuen Endstation eröffnet: Wann wurde nicht gesagt, trotz mehrfachen Nachfragens. Das legt nahe, dass die Baustelle noch viel länger als 2016 bestehen wird. Nachfragen nach dem Datum der Eröffnung wurden geflissentlich überhört.

3. Wiederholt wurde auch die schon oft von der Bezirksvorstehung und der Vizebürgemeisterin Brauner behauptete Unwahrheit, dass „die Bauern“ in Rothneusiedl zuviel für Ihre Grundstücke verlangen würden: In Wahrheit hat noch keine einzige Verhandlungsrunde stattgefunden, außer einem informellen Gespräch gab’s bis dato in der Angelegenheit gar nichts. Außerdem steht die Stadt Wien in Besitz von genügend Grundstücken in diesem Gebiet, um die U1-Bahnverlängerung in dieses Gebiet zu führen (diese sind allerdings anscheinend durch Verträge mit dem ehemaligen Superretter von Wien und ex-Austria-Inhaber Frank Stronach gebunden. Wie lange ist allerdings unklar, da die Stadt Wien diese Verträge nicht öffentlich zugänglich macht.

4. Der Wunsch der Bezirksvorsteherin nach einer Station „Therme Oberlaa“ wurde zwar wieder erwähnt, aber ob diese Station wirklich kommt oder nicht (und wenn ja als Endstation, trotz vieler entgegensprechenden Argumenten auch seitens der Wiener Linien und der untersuchenden Magistratsabteilung), wollte der Herr Bezirksvorsteherin Stellvertreter Kaindl nicht verraten.

Was würde aus meiner Sicht Sinn machen bzw. was nicht:

Endstation muss Rothneusiedl sein:

Warum ?
• Direkte Anbindung an S1 möglich
• Genügend Platz für eine P&R Anlage
• Genügend Platz für Anbindung eines Busbahnhofes für die Weiterfahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel
• Rothneusiedl ist immer noch als Stadtentwicklungsgebiet gekennzeichnet, d.h. Bevölkerungswachstum sorgt für genügend Nachfrage im Einzugsgebiet

Eine Station „Therme Oberlaa“ darf keine Endstation sein:

Warum ?
• Langfristig wird es an der Trasse nach Oberlaa weniger Einwohnerinnen und Einwohner und wesentlich weniger Arbeitsplätze im direkten Einzugsgebiet der U1 geben.
• Keine geeigneten Standorte für eine Park-and-Ride-Garage und einen Regionalbus-Bahnhof in Oberlaa.
• Eine Pkw-Zufahrt zur U1 von der S 1 und aus Niederösterreich ist nur durch die alten Ortskerne möglich.
• Die U1 würde unerwünschten Siedlungsdruck auf locker besiedelte Gebiete (alte Ortskerne Oberlaa, Unterlaa) ausüben.
• Auch auf stabile Grüngebiete (Schutzgebiete) wie zum Beispiel Goldberg würde unerwünschter Siedlungsdruck ausgeübt werden.

Die Frage nach den Parkplätzen wurde schon besser behandelt:

Die Aussage war: Während der Bauarbeiten werden Parkplätze nur eingeschränkt zur Verfügung stehen (ist einzusehen), der Bezirksvorsteherin Stellvertreter bat jedoch die anwesenden Vertreter des Campus Wien auf Ihre Mitarbeiter und StudentInnen einzuwirken, doch hauptsächlich den Parkplatz hinter dem Campus zu nutzen. Diesem Wunsch kann ich mich nur anschließen, es wäre überhaupt gut, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel in unmittelbarer Nähe (67er, Busse) und nicht das Auto genutzt werden würde.

Zur Frage der zukünftigen Parkplätzen wurde auch auf den neuen Parkplatz hinter dem Merkur bzw. oberhalb der Tankstelle verwiesen. Es wurde jedoch nicht darauf eingegangen, ob dadurch Parkplätze wegfallen oder dazukommen werden.

Was die BürgerInnen der Umgebung sicher erfreuen wird (*leichter Zynismus an*), ist die Aussage, dass die breitere Straßenführung der Favoritenstraße durch den Wegfall der Schienen der Straßenbahnlinie 67 für einen ganz tollen Radweg genutzt werden wird (*leichter Zynismus aus*). Von zusätzlichen Parkplätzen war nicht die Rede.

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Warum die Jugendbetreuung in Favoriten evaluiert werden sollte

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Wer sich die aktuelle Kriminalstatistik angesehen hat – und dank der Veröffentlichung in der Bezirkszeitung wird das ein Großteil der Favoritner getan haben, wird erkennen, wie wirkungslos die Jugendbetreuung in Favoriten wirkt. Favoriten führt in Wien die traurige Statistik mit 88 Jugendkriminalfällen pro Monat an. Dabei gibt Favoriten ein kleines Vermögen für Jugendbetreuung aus. Von Parkbetreuung bis Jugendklubs wird viel getan, aber zwischen bemühter und wirklich guter Arbeit liegen manchmal Welten. Es sollte unser Steuergeld so in der Jugendarbeit eingesetzt werden, dass der 10.Bezirk nicht mehr die Führung der Jugendkriminalstatistik anführen muss.

Es wäre höchst an der Zeit, wie von der ÖVP Favoriten schon mehrfach gefordert – die Jugendbetreung von externer Stelle evaluieren zu lassen, um nicht nur bemüht vorzugehen, sondern auch zu effektiv guten Ergebnissen zu gelangen.

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Fahrradständer Favoriten

Die Stadt Wien hat offensichtlich ein neues Hobby und zu viel Geld: Wir pflastern ganz Wien mit Fahrradständer zu, die niemand braucht (die meisten stehen fast ausschliesslich leer oder befüllt mit alten Fahrradwracks herum).

Besonders ärgerlich wird das aber, wenn sie dadurch auch noch Plätze belegen, die vorher Parkplätze waren.

Conclusio: Wien hat den Autofahrern den Krieg erklärt ! – Nichts gegen Radinitiativen, aber eine vernünftige Coexistenz sollte möglich sein.

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Naturschutzgebiet Wienerberg – oder Müllberg Wienerberg ?

Wir Favoritner haben’s gut, wir haben auf unserem Bezirksgelände eines der schönsten Erholungsgebiete in Wien.

Ich frage mich, warum wir es dann so missbrauchen ? Ich war heute Nachmittag eine Runde spazieren und wollte eigentlich die Natur und das schöne, saftige Grün mit meiner Kamera festhalten, bevor der Herbst die Herrschaft über die Natur übernimmt.

Leider musste ich feststellen, dass die Besucher mit Ihrer Umwelt sehr grausam umgehen. Es würde mich wirklich interessieren, was die Favoritner Bürger über die Verschmutzung Ihres Bezirkes denken. Vor allem die Parks sind ein Graus !

Und das liegt nicht an der Arbeit der zuständigen Magistratsabteilungen … es liegt daran, das immer mehr Menschen Ihren Müll einfach fallen lassen, wo sie gerade stehen. Egal ob es sich um Zigaretten, Zigarettenpackungen, Drinkdosen oder Lebensmittelverpackungen handelt, unsere Bürger lassen Ihren Mist einfach fallen.

So etwas macht man doch nicht – vor allem nicht, in einem Gebiet in dem man selbst lebt, oder ?

Den Rest der Fotos finden Sie hier:
Wienerberg oder Müllberg

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Bezirksfest Favoriten

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Schandfleck Keplerplatz

Direkt vor der Nase der Bezirksvorstehung befindet sich einer der ärgsten (illegalen) Müllhalden Favoritens. So schnell kann die MA48 den Mist gar nicht entfernen, wird der Abfall einfach in der Wiese vor der Keplerkirche entsorgt.

Dort sollte man die “Müllsheriffs” (aka “Waste Watcher”) einmal vorbeischicken, der Platz ist der Schandfleck Innerfavoritens.

Man sollte vielleicht seitens der Bezirksvorstehung Kontakt zum über der Straße liegenden McDonalds aufnehmen, zahlreicher Müll entstammt dem Aufdruck nach aus diesem Fastfoodlokal.

Ich frage mich wirklich, ob es den Bewohnern Favoritens heute so egal ist, in welcher Umgebung sie leben, es ist ja leider nicht der einzige Ort, wo zu Hauf Zigarettenstummeln, halbleere oder leere Dosen bzw. Plastikflaschen oder Speisereste mit oder ohne Papiersackerln achtlos am Straßenrand oder in Grünanlagen deponiert werden :-( – an der MA48 liegt es nicht, so schnell können die den Müll gar nicht beseitigen, wie neuer ohne Nachzudenken fallengelassen wird, wo man gerade steht !

Da ist dringender Handlungsbedarf bei der Erziehung unserer Kinder und – leider – auch der Erwachsenen gegeben !

Zur Illustration habe ich einige Fotos vom Zustand der Wiese vor der Keplerkirche gemacht:

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Hauptbahnhof Wien

Aktuelle Bilder von der größten Baustelle Wiens, es geht voran:

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April Jour fixe’ der ÖVP Favoriten

Der bereits traditionelle Jour fixe’ der ÖVP Favoriten im Columbus-Bräu direkt am Columbusplatz bietet wieder am ersten Montag im Monat (diesmal also der 4.April) die Möglichkeit, die Bezirksmandatare kennenzulernen und über aktuelle Themen im Bezirk zu diskutieren.

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Paltrampark

Und wieder soll in Innerfavoriten der Plan für ein wenig mehr grünes Erholungsgebiet aufgegeben werden.

Entgegen den Ankündigungen der Rot-Grünen Stadtregierung für mehr Grün in Wien zu sorgen (“ein Park je Bezirk mehr” Zitat Vizebürgermeisterin Vassilakou) ist der aus 1999 stammend Plan, den kleinen Paltrampark Richtung Norden zu verlängern anscheinden komplett aufgegeben worden. Im Gegenteil: Wo jetzt noch einstöckige “Fuhrwerkerhäuser” stehen, soll die Widmung auf Wohnhäuser der Bauklasse III (entspricht der maximalen Bauhöhe von 16m bis zur Regenrinnenkante) umgedreht werden.

Zusätzlich soll der Paltrampark und die kleine Verlängerung Richtung Norden, die heute schon existiert die Kennzeichnung “öffentliche Zone” verlieren. Der erste Schritt zur Entfernung des Parks ?

Nicht nur, dass Grünraum in Innerfavoriten grundsätzlich schon sehr knapp ist, kommt noch für die für die Kinder und Jugendlichen so wichtige Möglichkeit der sportlichen Betätigung hinzu, die Ihren guten Anteil am friedlichen Zusammenleben aller Altergruppen in diesem Gebiet hat.

Sollten aus den einstöckigen Fuhrwerkhäusern in Zukunft mehrstöckige Wohnhäuser werden, so wird der Park und das umliegende Gebiet die Sonne nur mehr vom Höhrensagen kennen. Von den Auswirkungen auf die heute dort brütenden Vögel ganz zu schweigen.

Und was hört man von den bis zur Wahl so großmundig gegen die Verbauung von Grünland aufgetretenen Grünen Favoritens ? Richtig: Schweigen im Walde !

Erste Schritte zu einer Bürgerinitiative gegen das Vorhaben gibt es schon auf Facebook !

Fotos des betroffenen Gebietes gibt es hier zu sehen:

Die ÖVP Favoriten hat sich auf jeden Fall entschlossen, die berechtigten Bürgeranliegen zu unterstützen !

Noch ist es nicht zu spät: Einsprüche gegen die Widmungsänderung können noch bis 5.5.2011 bei der MA 21 eingebracht werden !

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Fotos vom Favoritner Bürgerball

Die ersten Fotos vom Favoritner Bürgerball 2011 sind online:

Zum download in verschiedenen Größen bitte auf diesen Link zu flickr wechseln, danke !

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